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Ehrenbürger

 

Die Stadt Eichstätt hat am 24.02.2005 Herrn Konrad Regler, Altlandrat des Landkreises Eichstätt, den Titel "Ehrenbürger der Stadt Eichstätt" verliehen.
Herr Konrad R e g l e r war vom 01. Mai 1970 bis 30. April 1996 Landrat des Landkreises Eichstätt. Während dieser Zeit und auch darüber hinaus hat er sich stets für die Belange der Großen Kreisstadt Eichstätt, den Sitz seiner Landkreisbehörde, eingesetzt.

Der Neubau und der stetige Ausbau der Klinik Eichstätt war ihm ein besonderes Anliegen. Als anerkannter Fachmann in Fragen des Krankenhauswesens hat er sich auf diesem Gebiet auf nationaler Ebene einen besonderen Namen erworben.

Seit mehr als einem viertel Jahrhundert engagiert sich Herr Konrad Regler für die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt. Am 01. April 1978 wurde er in den Vorstand der sie tragenden Stiftung gewählt. Ab 1984 übernahm er dort die Position des stellvertretenden Vorsitzenden bzw. des Vorsitzenden, die er immer noch innehat.

Herr Konrad Regler hat die Entwicklung der Universität mit dem Hauptsitz in Eichstätt von der ehemaligen Kirchlichen Gesamthochschule zu einer Hochschule mit heute über 4.500 Studierenden nicht nur fördernd begleitet, sondern maßgeblich mitgestaltet und geprägt. Für die Stadt Eichstätt wurde damit eine Einrichtung erhalten und ausgebaut, die von größter Bedeutung für die Entwicklung unserer Stadt ist.

Durch den Neubau des Willibald-Gymnasiums und der Sprachheilschule sowie durch die Errichtung einer Fachschule für Altenpflege und der Modernisierung der Berufsschule hat Herr Regler den Schulstandort Eichstätt wesentlich gestärkt.

Seine Verdienste um das Gemeinwohl wurden u.a. durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse, des Bayerischen Verdienstordens, der Staatsmedaille für soziale Verdienste und der Kommunalen Verdienstmedaille in Gold gewürdigt. Bereits im Jahre 1996 hat ihm der Stadtrat von Eichstätt die Bürgermedaille verliehen.

Herr Konrad Regler hat sich um die Stadt Eichstätt in hohem Maße verdient gemacht. Die Stadt Eichstätt dankt ihm hierfür durch die Verleihung der Ehrenbürgerwürde.


Der Stadtrat Eichstätt hat am 21. Februar 2008 Herrn Diözesanbaudirektor a.D. Karl-Josef Schattner zum Ehrenbürger ernannt.
Herr Karljosef Schattner war von 1953 bis 1992 als Architekt und Diözesanbaumeis-ter in Eichstätt und im Bistum Eichstätt tätig und hat in dieser Zeit den Namen seiner Heimatstadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht.

Als Herr Schattner im Jahre 1957 seine Tätigkeit als Leiter des Diözesanbauamtes aufnahm, waren Neubauten von Kirchen seine Hauptaufgabe. Dies änderte sich, als er die Pädagogische Hochschule plante und errichtete. Mit diesem Bauwerk begann sein Name über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt zu werden, denn Herr Schattner hat sich stets als vorausschauender Städteplaner erwiesen, kein anderer lebender Architekt hat das Stadtbild Eichstätts so charakteristisch und richtungsweisend geprägt.

Im Laufe der Jahre hat nun Herr Schattner mit den Umbauten der ehemaligen fürst-bischöflichen Sommerresidenz, des Waisenhauses und des Ulmer Hofes ebenso Architekturgeschichte geschrieben wie mit der Gestaltung des Juramuseums auf der Willibaldsburg. Herr Schattner verstand es auch meisterhaft in der vom Barock geprägten Stadt Eichstätt diesen Baustil mit seinem eigenen modernen Baustil zu verbinden. Dafür erhielt er viele nationale und internationale Auszeichnungen bis hin zu Honorarprofessuren und sorgte somit dafür, dass Eichstätt in den vergangenen Jahrzehnten an der neueren Baugeschichte mitgeschrieben hat. Die vielen Reisegruppen mit Architekten und Architekturstudenten, die Eichstätt besu-chen, sind ein deutlicher Beleg dafür.

Herr Karljosef Schattner hat sich um die Stadt Eichstätt in hohem Maße verdient ge-macht. Hierfür dankt ihm die Stadt durch die Verleihung der Ehrenbürgerwürde.